Synthetischer Kraftstoff im Einsatz beim Porsche Sports Cup Deutschland
Synthetischer Kraftstoff im Einsatz beim Porsche Sports Cup Deutschland
Berlin/Hamburg/Hockenheim, 12. September 2024. Im Rahmen des Saisonfinales des Porsche Sports Cup Deutschland am Hockenheimring (11.–13. Oktober 2024) tritt das Plusline Racing-Team mit synthetischem Kraftstoff an. Dank der Zusammenarbeit von HeizOel24/interaid und NORDOEL werden drei Fahrzeuge des Teams das gesamte Rennwochenende mit dem Racing eFuel 98 von NORDOEL betankt.
Der hier verwendete Kraftstoff wird im DeCarTrans-Projekt (16RK14004A-F) hergestellt, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Entwicklung von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen voranzutreiben und deren möglichen Beitrag zur Verringerung der CO₂-Emissionen im Verkehrssektor zu untersuchen. Der verwendete Treibstoff basiert auf dem Methanol-to-Gasoline Verfahren, entwickelt von CAC Engineering, und wird an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg in der weltweit größten Demonstrationsanlage für Forschungs- und Entwicklungszwecke hergestellt.
Auf Initiative von Marc Lorbeer, Geschäftsführer von interaid GmbH und Gründer von HeizOel24, wurde diese Partnerschaft ins Leben gerufen. Als aktiver Fahrer setzte Lorbeer alles daran, diesen neuen Kraftstoff erstmalig im Porsche Sports Cup Deutschland fahren zu können. Ebenso konnte er das Plusline Racing-Team für die Idee begeistern und ein hochkarätiges Fahrerfeld aufstellen.
Mit dabei:
- Helmut Rödig und Christopher Zöchling im Porsche 911 GT3 Cup,
- Marc Lorbeer und Dominik Schraml im Porsche Cayman GT4 CS,
- Carrie Schreiner und Bianca Rödig im Porsche Cayman GT4 RS.
„Besonders stolz sind wir auf unser Ladies-Team mit Carrie Schreiner, die aktuell für das Sauber Formel 1 Team der F1 Academy fährt,“ betont Lorbeer.
Auch Peter Terting, ehemaliger DTM-Profi und Audi Werksfahrer, sowie heutiger Teamchef von Plusline Racing, unterstützt das Projekt voller Überzeugung. „Wir möchten zeigen, dass synthetische Kraftstoffe im Rennsport absolut konkurrenzfähig sind,“ so Terting.
Dirk Wullenweber, Bereichsleiter Marketing & Future Fuels von der Lother GmbH, zu der die Marke NORDOEL gehört, sieht im Motorsport die ideale Bühne, um synthetische Kraftstoffe in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken: „Über den Motorsport stärken wir das Interesse potenzieller Kunden, die diese Kraftstoffe zukünftig auch selbst an der Tankstelle nutzen können.“
Die Nutzung von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen kann – abhängig von ihrer Herstellung – bereits heute zur Verringerung von Treibhausgasemissionen beitragen. Sofern die jeweiligen Kraftstoffspezifikationen und technischen Anforderungen erfüllt sind, können bestehende Fahrzeuge und wesentliche Teile der vorhandenen Infrastruktur weiterhin genutzt werden. Damit können entsprechende Kraftstoffe bereits heute in bestehende Systeme integriert werden.
Foto: © Marc Lorbeer, Gruppe C Photography






